Trauerbegleitung

ONLINE oder

VOR ORT in BERLIN BRITZ

Begleitung von Kindern

Kinder trauern anders als Erwachsene.
Ihre Art, mit Verlust und Schmerz umzugehen,
wirkt für Außenstehende manchmal
widersprüchlich - und ist doch zutiefst gesund.
Sie bewegen sich spielerisch zwischen den Gefühlen:
Einen Moment lang tauchen sie ein in Traurigkeit,
Sehnsucht oder Abschiedsschmerz,
im nächsten Moment wenden sie sich wieder dem Spiel zu,
lachen, entspannen sich und gewinnen Abstand.
Dieses “Hinein- und Hinausschaukeln” ist kein Verdrängen,
sondern ein natürlicher Selbstschutz.
Es ermöglicht ihnen, die Schwere in kleinen, zu bewältigenden
Portionen zu erleben.

Kinder haben einen eigenen Trauer-Rhythmus.
Sie bestimmen selbst, wann sie sich schwierigen
Gedanken und Gefühlen nähern 
und wann sie eine Pause brauchen.
Dabei kann sich Trauer in ganz unterschiedlichen Formen
zeigen: im Spiel, in Fantasien, in Fragen,
im Rückzug oder in lebendiger Bewegung.
Jedes Kind findet seinen eigenen Ausdruck -
und jede dieser Ausdrucksformen ist richtig.

In meiner Begleitung von Kindern orientiere ich mich genau an diesen
individuellen Wegen.
Ich begegne ihnen dort, wo sie gerade stehen, und folge ihren Impulsen.
Spielerische Zugänge, kreative Ausdrucksformen und offene Räume
sind dabei ebenso wichtig wie das achtsame Dasein.
Ich lasse den Kindern ihre Zeit, ihren Rhythmus und ihre Art zu fühlen.

So entsteht ein geschützter Raum, in dem Trauer nicht bewältigt werden muss,
sondern sich entfalten darf: Die Kinder können ihre Gefühle geschützt
und begleitet durchleben, ausdrücken und integrieren - in ihrem Tempo, auf ihre Weise.

Ich begleite sie dabei einfühlsam, verlässlich und respektvoll, damit sie erleben: Alles, was ich fühle, ist willkommen und darf sein.

Auf Wunsch arbeite ich tiergestützt mit meiner Hündin Una.

zum Anfang

Begleitung von Jugendlichen

Jugendliche leben in einer Zeit des Umbruchs.
Vieles ist in Bewegung, alte Sichtweisen lösen sich,
Neues ist noch nicht gefestigt. Identität, Zugehörigkeit und Zukunft werden neu verhandelt- oft fühlt sich dieser Lebensabschnitt ohnehin innerlich unsicher an. Wenn in dieser sensiblen Phase zusätzlich ein Verlust, ein Abschied oder tiefer Schmerz hinzukommt, kann das ganze innere Gefüge
ins Wanken geraten.

Trauer in der Jugend ist vielschichtig. Sie zeigt sich nicht immer offen, sondern häufig zwischen den Zeilen:
Sie äußert sich in Rückzug oder Wut, in scheinbarer Gleichgültigkeit oder im starken Bedürfnis nach Nähe.
Jugendliche stehen dabei vor der Aufgabe, ihren eigenen Umgang mit der Trauer zu finden - und gleichzeitig ihren Platz im Leben.
Gerade hier braucht es eine einfühlsame, verlässliche Begleitung. Einen Raum, der nicht vorgibt, wie Trauer “richtig” ist, sondern der offen ist für das, was sich zeigt. Einen Raum, in dem Fragen erlaubt sind, Zweifel, Brüche und widersprüchliche Gefühle. In dem Jugendliche sich selbst begegnen können
- auch in ihrer Verletzlichkeit.

In meiner Begleitung von Jugendlichen geht es darum, diesen Raum zu öffnen und zu halten.
Gespräche auf Augenhöhe sind dabei ebenso wichtig wie kreative und körperorientierte Zugänge:
Schreiben, Musik, Gestalten, Bewegung oder symbolische Rituale können helfen, das auszudrücken, was sich schwer in Worte fassen lässt.

Ich ermutige Jugendliche, ihren eigenen Weg durch die Trauer
zu entdecken - nicht als etwas, das überwunden werden muss, sondern als einen Prozess, der Teil ihrer Entwicklung ist. So kann aus dem Erleben von Verlust, so schmerzhaft es ist,
auch etwas Tragendes entstehen: ein tieferes Verständnis für sich selbst, ein Gefühl von innerer Stärke und ein Fundament, auf dem neue Entscheidungen wachsen können.

zum Anfang

Begleitung von Erwachsenen

Unser Leben als erwachsener Mensch ist meistens von Verantwortung und gewachsenen, vertrauten
Strukturen geprägt. Tritt ein Verlust in unser Leben, verlangt der Alltag häufig, weiter zu funktionieren - für die Familie, im Beruf,
im sozialen Umfeld. Gleichzeitig ist nichts mehr so, wie es mal war.
Mit einem Verlust gerät vieles ins Wanken: Gewissheiten brechen weg, Rollen verändern sich,
Zukunftsbilder verlieren ihre Selbstverständlichkeit.

Häufig neigen wir dazu, unsere Gefühle hinter der Fassade des Funktionierens zu verstecken
und nicht zu fühlen - so weit das uns möglich ist.
Dann bricht sich die Trauer manchmal Bahn in Momenten, in denen wir nicht damit rechnen.

Für viele Erwachsene ist es heilsam, sich bewusst Zeiten und Räume zum Trauern zu nehmen -
und sich dabei begleiten, halten und bezeugen zu lassen.

Trauer kann sich auf sehr unterschiedliche Weise zeigen. Manche Gefühle sind überwältigend präsent,
andere ziehen sich leise in den Hintergrund zurück.
Zwischen Erinnern und Loslassen, zwischen Schmerz und dem Bedürfnis nach Halt
entsteht ein innerer Prozess, der Zeit braucht.
Oft fehlt im Alltag der Raum, all dem wirklich zu begegnen.

In der Trauerbegleitung öffnet sich ein geschützter Raum, in dem all das da sein darf.
Ein Raum, in dem nichts funktionieren muss und in dem die eigene Geschichte gehört und bezeugt wird.
Sich mitzuteilen, verstanden zu werden und mit allem, was ist, angenommen zu sein,
kann entlasten und stärken zugleich.

In meiner Begleitung von Erwachsenen geht es darum, diesen Weg achtsam zu unterstützen -
mit Raum für Schmerz und für all die Gefühle, die dazu gehören und zugleich mit Offenheit für das,
was sich daraus entwickeln kann.
Neben dem Gespräch können Rituale und kreative Zugänge helfen,
das Unfassbare greifbarer zu machen und neue innere Bewegungen zu ermöglichen.
So kann Trauer Schritt für Schritt in das eigene Leben integriert werden -
nicht als etwas, das verschwindet, sondern als ein Teil der eigenen Geschichte.
Ein Teil, der schmerzen und zugleich Wandlung ermöglichen kann und neue Kraft, Tiefe und Verbundenheit wachsen lässt.

zum Anfang

Trauergruppen

Trauer verbindet - auch wenn sie sich oft
zunächst wie ein einsamer Weg anfühlt.
In einer Trauergruppe entsteht ein geschützter
Raum, in dem Menschen einander begegnen,
die Ähnliches erlebt haben.Das Teilen
der eigenen Geschichte, der Gefühle und Gedanken
kann dabei etwas verändern:
Die Last wird ein Stück leichter,
weil sie nicht mehr alleine getragen werden muss.

Sich in der eigenen Verletzlichkeit zu zeigen erfordert Mut -
und genau darin liegt eine besondere Kraft.
In der Gruppe wächst ein Gefühl von Nähe, von echtem Verständnis
und von getragen sein. Es entsteht ein Raum des offenen Zuhörens, des Mitfühlens
und des gegenseitigen Respekts, in dem jede Trauer ihren Platz haben darf.

Neben dem Gespräch spielen auch Rituale und kreative Ausdrucksformen eine wichtige
Rolle. Kleine Trauerrituale können Halt geben, Übergänge markieren
und Verbundenheit spürbar machen. Kreative Methoden wie Malen, Gestalten mit verschiedenen Materialien
und Schreiben eröffnen Wege, Gefühle auszudrücken, für die Worte manchmal fehlen.
So wird Trauer nicht nur besprochen, sondern auch erlebt, gestaltet und behutsam in das eigene Leben integriert.

In meinen Trauergruppen verbinde ich achtsame Begleitung mit vielfältigen Methoden.
Dabei ist Raum für das, was jede und jeder Einzelne mitbringt - im eigenen Tempo, auf ganz persönliche Weise.
Gemeinsam entsteht ein Ort, an dem Trauer geteilt werden darf und neue Kraft wachsen kann.

zum Anfang

Trauerrituale

Trauerrituale geben Halt, wo Worte oft fehlen.
Sie schaffen einen Raum, in dem Abschied bewusst
gestaltet werden kann – leise oder kraftvoll,
im kleinen Kreis oder in größerer Gemeinschaft.
Rituale helfen, das Unfassbare greifbarer zu machen,
Übergänge zu markieren und dem, was war und was bleibt,
einen würdigen Ausdruck zu geben.
Ich gestalte Trauerrituale auf ganz unterschiedlichen Ebenen
und in vielfältigen Formen. Das kann ein stilles, persönliches Ritual
zu zweit sein –achtsam, reduziert und ganz
auf die individuelle Situation abgestimmt.
Ebenso begleite und gestalte ich größere Abschiedsfeiern,
in denen viele Menschen zusammenkommen,
um gemeinsam zu erinnern, zu würdigen
und Abschied zu nehmen.

Jedes Ritual entsteht aus dem, was gebraucht wird.
Es kann Worte, Stille, Musik, Symbole
oder kreative Elemente beinhalten.
Es darf schlicht sein oder feierlich, getragen oder lebendig.
Wichtig ist, dass es stimmig ist – für die Menschen, für den Moment und für das, was ausgedrückt werden möchte.
In meiner Arbeit verbinde ich Einfühlsamkeit mit gestalterischer Klarheit.
Ich höre zu, nehme wahr und entwickle gemeinsam mit Ihnen ein Ritual, das trägt und berührt.
So entsteht ein besonderer Raum, in dem Abschied bewusst erlebt werden kann
und in dem Verbindung über den Moment hinaus spürbar bleibt.

zum Anfang

Abschiedsrituale

Der Abschied gehört zum Leben. Und doch trifft er uns manchmal
unvorbereitet.
Wir nehmen Abschied von Menschen, die uns nahe sind -
weil sie fortziehen, ins Ausland gehen oder sich Lebenswege trennen.
Wir verabschieden uns von einem geliebten Haustier,
das wir nicht mehr halten können.
Von einem Haus, das Erinnerungen trägt.
Von einem Ort, der Heimat war.
Manchmal auch von einem Teil unseres eigenen Körpers,
wenn eine Krankheit Entscheidungen fordert,
die wir uns nie gewünscht hätten.

Und dann sind da noch stillere Abschiede:
von Lebensentwürfen, die nicht Wirklichkeit wurden.
Von Rollen, die wir loslassen müssen.
Von einer Kindheit, die zu Ende geht.
Von Beziehungen, die sich verändert haben.
Oder von dem Menschen, der wir einmal waren.

Abschiede können leise sein - oder überwältigend.
Sie können Klarheit bringen - oder tiefe Verunsicherung.
Und oft schmerzen sie.

Ein bewusst gestaltetes Abschiedsritual kann in solchen Momenten Halt geben.

Rituale schaffen einen geschützten Raum, in dem Gefühle ihren Platz bekommen dürfen.
Sie geben dem Unfassbaren eine Form und helfen, das, was innerlich chaotisch ist, nach außen zu bringen.
Durch Symbole, Worte, Gesten oder kleine Handlungen wird das Unsichtbare sichtbar - und damit begreifbarer.

Ein Ritual kann helfen, innezuhalten, statt einfach weiterzumachen, das Erlebte zu würdigen, Dankbarkeit zu spüren,
Schmerz auszudrücken und langsam loszulassen. Es macht den Abschied nicht ungeschehen. Aber es kann ihn weicher machen. Klarer. Tragbarer.

Ich gestalte Abschiedsrituale so individuell wie die Menschen, die sie brauchen.
Im kleinen, geschützten Rahmen - vielleicht nur zu zweit. Oder als größeres, gemeinschaftliches Ritual mit Familie, FreundInnen oder WegbegleiterInnen.
Gemeinsam finden wir eine Form, die zu Dir passt: mit Worten oder in Stille, mit Natur, Musik oder Symbolen, mit dem, was für Dich Bedeutung trägt.
Denn jeder Abschied ist es wert, bewusst gegangen zu werden.

zum Anfang

Trauerreden

Trauer braucht Worte.
Und manchmal fehlen sie genau dann, wenn wir sie am meisten brauchen.

In Momenten des Abschieds halte ich Trauerreden,
die das Leben eines Menschen würdigen –
auf kleinen, persönlichen Zusammenkünften ebenso wie auf großen Abschiedsfeiern.
Jede Rede entsteht aus einem intensiven,
einfühlsamen Gespräch mit den Angehörigen und allen,
die sich einbringen möchten.
Gemeinsam erinnern wir uns: an das,
was diesen Menschen ausgemacht hat,
an besondere Wege, leise Eigenheiten, prägende Erlebnisse und das, was bleibt.

So entsteht eine Rede, die nicht nur erzählt, sondern spürbar macht.
Eine Rede, die Raum gibt für Trauer – und für Dankbarkeit.
Für Schmerz – und für Verbundenheit.

Mir ist wichtig, dass sich die Angehörigen darin wiederfinden.
Dass sie sich getragen fühlen in diesem Moment, der oft so schwer ist.
Worte können den Verlust nicht aufheben.
Aber sie können Halt geben, Orientierung schenken
und das Leben des Verstorbenen in seiner Einzigartigkeit sichtbar werden lassen.

Die Trauerrede ist ein zentraler Teil der Abschiedsfeier.
Sie verbindet Erinnern und Loslassen, Vergangenheit und Gegenwart,
Stille und Ausdruck. Ich gestalte sie achtsam, persönlich und mit Respekt vor dem, was war – und vor dem, was jetzt ist.

So kann ein Moment entstehen, der berührt, verbindet, tröstet und in Erinnerung bleibt.

zum Anfang

Preise

Ich freue mich sehr über die Wertschätzung meiner Arbeit.
Die Preise gelten als Richtwerte
und sind abhängig von Deiner finanziellen Situation.
Du bestimmst, was es Dir wert ist.


Einzelstunde 60-80€ für 60 Minuten
Trauergruppen 10-15€ für 90 Minuten

Damit wir uns in Ruhe kennenlernen können,
ist ein 30-minütiges Vorgespräch für Dich kostenfrei.

Die Preise enthalten alle verwendeten Materialien.

Für alle weiteren Angebote finden wir gemeinsam einen Festpreis,
der sich an dem Aufwand orientiert.

zum Anfang

Über mich

Ich bin Frauke Martini, Jahrgang 1972.

Mein Leben bewegt sich zwischen großer Lebensfreude und tiefgreifenden Einschnitten.
Beides gehört für mich untrennbar zusammen – und hat mich zu der Arbeit geführt, die ich heute anbiete.

Schon früh wurde ich mit existenziellen Erfahrungen konfrontiert: der schwere Unfall meiner Schwester,
als ich zwölf Jahre alt war. Mit 18 verlor ich durch eine Krankheit eine Niere.
Viele Jahre später folgten weitere einschneidende Erfahrungen –
der Tod meines Mannes und meine eigene Krebserkrankung, in deren Folge ich beide Brüste verlor.

Diese Erlebnisse haben mein Leben nicht nur geprägt, sondern auch meine Wahrnehmung vertieft:
für das, was Menschen in Krisen wirklich brauchen. Für das, was trägt, wenn Sicherheiten wegbrechen.

Ein Wendepunkt war für mich die Teilnahme an einem Trauerritual von Circlewise in einer größeren Gemeinschaft
gemeinsam mit meinem Sohn. Dort habe ich etwas erlebt, das ich so vorher nicht kannte:
Trauer in einem gehaltenen Raum.
Getragen sein, ohne funktionieren zu müssen.
Gesehen werden – in dem, was gerade ist.

Ich durfte einfach trauern, während andere da waren, die den Raum hielten. Auch für mein Kind.
Diese Erfahrung war für mich zutiefst heilsam und hat in mir etwas Wesentliches berührt.

Aus dieser Erfahrung heraus habe ich mich entschieden,
die Ausbildung zur Trauerprozessbegleiterin bei Circlewise zu machen.

Heute begleite ich Menschen in ihren individuellen Trauerprozessen –
einfühlsam, präsent und mit großer Achtung vor dem, was ist.
Ich gestalte Räume, in denen Trauer Ausdruck finden darf – im kleinen,
geschützten Rahmen genauso wie in größeren, gemeinschaftlichen Ritualen.
Vor Ort und online.

Ich glaube daran, dass Trauer nicht „bewältigt“ werden muss, sondern dass sie einen Raum braucht, in dem sie gelebt werden darf.
Und dass genau darin etwas Heilsames entstehen kann.

Wenn Du noch mehr über mich erfahren möchtest, kannst Du HIER meine weiteren Projekte kennen lernen.

meine Homepage

zum Anfang

Kontakt

Wenn Sie Fragen haben oder einen Termin vereinbaren wollen, melden Sie sich gern.
Ich antworte in der Regel in 1-2 Werktagen.

Frauke Martini
info (aet) fraukemartini.de


Berlin Britz

Name

Impressum

Frauke Martini

Paster-Behrens-Straße 35

12359 Berlin

info (aet) fraukemartini.de

Tel. 00491577633860

Verantwortlich für den Inhalt nach §18 MStV: Frauke Martini

zum Anfang